Als ich nach Hanoi abreiste kamen bereits die ersten Schwünge vietnamesischer Touris an. Vom kleinen Hafen in Hai Phong, wo auch die Fähre abfährt, hatte sich auf der schmalen Straße zum Ablegeplatz bereits eine lange Schlange an Autos und Moppeds gebildet, der Steg zum Schnellboot war überfüllt mit Busreisenden, die das verlängerte Wochenende wegen dem Nationalfeiertag nutzten, um kühlere, frische Seeluft zu atmen. Die Lage auf der Insel muss der am Onkel Ho Feiertag geglichen haben, den ich schon beschrieben habe, nur noch voller und mit weniger Reden und mehr Feiern.
Endlich konnten die Autobesitzer ihr Auto nutzen! Von Hanoi nach Hai Phong fahren und ein bisschen auf der Insel rumgurken. Wobei die meisten nach der Ankunft ihr Auto auf dem großen Parkplatz dauerhaft parkten.
Als ich von Hanoi zurückfuhr, sonntags, kamen mir alle entgegen. Auf das Schnellboot mit 50 Sitzplätzen wurden 120 Leute geladen, mehrere große Reisebusse warteten bereits auf die Fracht der 2 Schnellboote die ununterbrochen fuhren. Nur wenige Westler befanden sich unter den Viets, die fleißig gekaufte Mitbringsel, wie literweise Fischsoße oder frische Muscheln mit sich trugen. Nach Cat Ba waren es 7 Gäste, darunter ein freundlicher St.
Petersburger. Der erste Russe, den ich hier auf Cat Ba treffe.
Petersburger. Der erste Russe, den ich hier auf Cat Ba treffe. Rechts ein Blick von meinem Balkon, auf den kleinen Hafen, von dem die Dschunken auslaufen und die Korbboote mit ihren tuckern-röhrenden Motoren die dominierende Geräuschkulisse bilden. Abends schallt schräges Karaoke über dunkles Wasser in den Nebel, nachts bellen nur noch die Hunde.
Träge Grüße,
euer Adrian
Dein Blog wird immer poetischer, das liest sich schön. Was für ein tolles Bild übrigens. Und das ist der Blick aus deinem Fenster ... kaum zu glauben. An das Bellen der Hunde erinnere ich mich auch von meinen Besuchen in warmen Ländern. Ein Geräuschteppich, den es in kühleren Zonen, wo tatsächlich eine stille Nacht eintritt, nicht gibt. Echt gute Besserung der Entzündung wünscht P.
AntwortenLöschenich leite das lob weiter an die unglaublich talentierte j. gerken! von dieser finden sich auch noch mehr hier veröffentlichte bilder. danke
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